
Ich bin Solveig Merten – Coach für Potenzialentfaltung
Menschen mit sich selbst, untereinander und mit ihrer Arbeit zu verbinden, zieht sich wie ein roter Faden durch meinen Lebensweg. Heute arbeite ich als Coach für Potenzialentfaltung – mit einem klaren Fokus auf beruflicher Neuorientierung, Berufscoaching für junge Erwachsene und Persönlichkeitsentwicklung.

Potenzial sehen statt Defizite suchen
Ich glaube daran, dass in jedem Menschen Fähigkeiten, Ressourcen und Möglichkeiten liegen, die oft nur noch nicht sichtbar sind oder noch keinen passenden Rahmen gefunden haben.
Tiefe, die alltagstauglich ist
Ich mag es, Dinge wirklich zu verstehen: innere Muster, Dynamiken in Beziehungen, Zusammenhänge. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass Erkenntnisse im Alltag ankommen und konkret umsetzbar werden.
Mut zu stimmigen Entscheidungen
Viele meiner Klientinnen und Klienten stehen an Wendepunkten, beruflich, privat oder beides. Ich begleite sie dabei, Entscheidungen zu treffen, die nicht nur im Kopf, sondern auch im Bauch und im Herzen Sinn ergeben.
Wirkung in beide Richtungen
Beruf und Privatleben sind nicht getrennt. Wenn du im Job klarer und selbstbewusster wirst, wirkt sich das oft auf Beziehungen, Familie und dein inneres Erleben aus – und umgekehrt.
Nach dem Abi hatte ich keinen Plan. Mein Weg war alles andere als geradlinig und genau das prägt heute meine Arbeit. Nach einem abgebrochenen BWL-Studium führte mich mein Arbeitsweg in unterschiedliche Branchen: Werbung, Touristik, Eventmanagement. Seit über 20 Jahren führe ich gemeinsam mit meinem Mann eine Eventagentur in München und habe in dieser Zeit eine große Vielfalt an Projekten und Kunden begleitet, immer mit dem Fokus auf Menschen, Begegnung und Wirkung.
Irgendwann wurde mir klar: Das, was mich am meisten interessiert, sind nicht Konzepte und Programme, sondern die Menschen dahinter. Ihre Geschichten, Stärken, Zweifel, Übergänge. Aus dieser Klarheit heraus habe ich mich zur Coachin für Potenzialentfaltung ausbilden lassen und mein eigenes Coaching-Angebot aufgebaut. Heute verbinde ich meine Erfahrung aus der Arbeitswelt mit tiefgehender Einzelbegleitung – für Frauen im Berufsleben und junge Erwachsene in der Berufsorientierung.
Privat bin ich Mutter von zwei Töchtern, Naturliebhaberin und mag alles, was mit Bewegung, Ästhetik und guter Gestaltung zu tun hat. Diese Liebe zu Natur und Schönheit fließt leise in meine Arbeit ein. In die Art, wie ich Räume gestalte und wie ich Menschen in ihre eigene innere Ordnung begleite.
In meinen Coachings geht es nicht darum, dich zu optimieren, sondern dich dir selbst näherzubringen.
Potenzialorientiert: Wir schauen nicht nur auf das, was schwierig ist, sondern vor allem auf deine Ressourcen – deine Stärken, Erfahrungen, Werte und das, was dich trägt.
Systemisch: Durch meine laufende dreijährige Ausbildung in systemischer Familientherapie beziehe ich die Kontexte mit ein, in denen du lebst und arbeitest: Familie, Partnerschaft, Herkunft, Team, Organisation. So verstehen wir Zusammenhänge tiefer und können Veränderungen ansetzen, die nachhaltig wirken.
Ermutigend und klar: Ich schaffe dir einen sicheren Raum, in dem du zeigen darfst, wie es dir wirklich geht und stelle Fragen, die dir helfen, Muster zu erkennen und Entscheidungen für dich zu treffen.
Auf Augenhöhe: Du bist ExpertIn für dein Leben. Ich bringe Struktur, Erfahrung, Methoden und eine wache Außenperspektive mit, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Mein Ziel ist, dass du nach unseren Gesprächen klarer, gestärkter und verbundener mit dir selbst in deinen Alltag gehst.
Was mein Leitsatz bedeutet
WIR
Veränderung passiert nie im luftleeren Raum. Sie betrifft immer dich und gleichzeitig die Menschen um dich herum: Familie, KollegInnen, Teams, Organisationen. Dieses „Wir“ habe ich in meiner Arbeit immer im Blick.
WIRKEN
Alles, was wir tun (oder nicht tun), hat eine Wirkung. In meinem Coaching geht es darum, diese Wirkkraft bewusst zu nutzen: für mehr Klarheit, stimmigere Entscheidungen und einen Umgang mit dir selbst, der dich stärkt, statt dich kleinzuhalten.
JETZT
Der richtige Zeitpunkt ist selten „irgendwann“. Meist ist er jetzt – in dem Moment, in dem du spürst, dass etwas nicht mehr passt und du innerlich nicht mehr so weitermachen möchtest wie bisher.
Du stehst vor einer Veränderung – beruflich, persönlich oder beides – und möchtest das nicht alleine sortieren?
In einem kostenlosen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam auf deine Situation und ich erzähle dir, wie ich dich unterstützen kann.
Ausbildung: „Für irgendwas brennt jeder“
Süddeutsche Zeitung, 14. Mai 2024, 10:52 Uhr, Lesezeit: 3 min

Solveig Merten hat selbst schon in mehreren Berufen gearbeitet. (Foto: Georgine Treybal)
Solveig Merten hilft jungen Menschen bei der Berufsorientierung. Dabei kommt die Klarheit meist mit dem Wissen über sich selbst, wie die Coachin festgestellt hat.
Interview von Carolin Fries, Seefeld
Die Abiturprüfungen laufen bereits, in den kommenden Wochen folgen die Prüfungen zum Quali und der Mittleren Reife. Für viele junge Menschen stellt sich die Frage, wie es nach der Schule weitergeht. Solveig Merten kann sich noch gut daran erinnern, wie sie selbst nach dem Abitur nicht wusste, welchen Weg sie einschlagen sollte. Und wie sie sich schließlich in ein BWL-Studium drängen ließ, das sie bald wieder abbrach. Die 48-Jährige hat seither zwei weitere Studiengänge absolviert und in der Touristikbranche, einer Werbeagentur und Eventagentur gearbeitet. Seit einem Jahr coacht die Mutter zweier Töchter Frauen beim beruflichen Wiedereinstieg und junge Erwachsene in der Berufsorientierung.
SZ: Frau Merten, warum gibt es so viele junge Menschen, die nach der Schule nicht wissen, was sie machen sollen?
Solveig Merten: Das hat mehrere Gründe. Zum einen wird in der Schulzeit sehr viel vorgegeben. Über einen langen Zeitraum wissen die Schüler genau, was zu tun ist. Dabei bleibt wenig Freiraum, mal zu überlegen: Was kann ich und was will ich? Schließlich wollen alle erst einmal das Gleiche, nämlich ihren Abschluss. Zudem werden in der Schule individuelle Fähigkeiten und Talente kaum gefördert. Hinzu kommen immer mehr Möglichkeiten, die eine Entscheidung immer schwieriger machen.
Wie setzen Sie da als Coach an?
Bei der Potenzialentfaltung. Es geht zunächst einmal darum, gemeinsam mit dem Schüler oder jungen Erwachsenen herauszufinden, welche Werte er hat. Denn auf dieser Basis trifft dieser Mensch seine Entscheidungen. Wem etwa Sicherheit ein großes Bedürfnis ist, der entscheidet sich womöglich für einen anderen Beruf als jemand, der die Freiheit liebt. Ich helfe den jungen Menschen zu verstehen, warum sie so sind, wie sie sind – und wie sie mit diesem Wissen ihre Zufriedenheit steuern können.
Mitunter müssen sich schon Teenager für einen Beruf entscheiden. Die sagen auch gerne mal „keine Ahnung“, wenn man sie nach ihren Werten fragt.
Da gibt es große Unterschiede. Für diesen Reifeprozess braucht es sicherlich eine gewisse Fähigkeit zur Eigenreflexion. Deshalb arbeite ich überwiegend mit jungen Erwachsenen, die schon 17 oder 18 Jahre alt sind. Die sprudeln meistens regelrecht.
Karrieren verlaufen heutzutage kaum noch stringent, immer öfter wird das Studium abgebrochen, der Job gewechselt oder noch mal ganz von vorn begonnen – gesellschaftlich total akzeptiert. Braucht es überhaupt einen beruflichen Fokus nach der Schule?
Es spricht gar nichts dagegen, sich auszuprobieren, das Studium zu wechseln oder Entscheidungen zu korrigieren. Man sollte aber schon zielgerichtet losgehen. Ich stelle fest, dass die meisten Jugendlichen total schwimmen. Eine meiner Klientinnen begeisterte sich zum Beispiel für fünf verschiedene Berufsfelder und wusste nicht, wie sie sich entscheiden sollte. Andere wissen gar nicht, was ihnen Spaß machen könnte, reisen ins Ausland und hängen anschließend zu Hause rum. Das ist entmutigend. Ich möchte helfen, einen ermutigenden Weg zu entwickeln – auch, weil mir selbst das damals gefehlt hat.
Sie selbst wussten nach der Schule nicht, was sie machen sollten.
Ich hatte ein tolles Elternhaus. Doch in dem Moment, als es darum ging, was ich nach dem Abitur mache, bekam ich keinen Support. Mein Vater war Mediziner, meine Mutter Therapeutin. Mein Steckenpferd war die Kunst. Doch war ich darin richtig gut? Nee, dachte ich. Und weil ich das auch in anderen Bereichen dachte, die mich interessierten, priesen mir meine Eltern ein BWL-Studium an. „Damit kannst Du alles machen“, sagten sie. Rückblickend wäre ich gerne künstlerisch losgestartet, denn es war meine Leidenschaft. Die Kunst liebe ich noch heute.
Ist das nicht normal, dass junge Menschen unentschlossen sind?
Für irgendwas brennt jeder. Doch Eltern und Freunde haben in der Regel einen einseitigen Blick. Hinzu kommen Erwartungen, die eigenen und die von außen. Dieser Druck macht den Raum enger, viele Möglichkeiten werden so genommen.
Vielleicht sind es die vielen Möglichkeiten, die verwirren.
Klar, das ist auch ein Problem. Junge Menschen bekommen permanent vermittelt, dass das Leben toll sein muss und Spaß machen soll. Nebenbei gilt es erfolgreich zu sein und viel Geld zu verdienen. Die Genügsamkeit fehlt. Darum ist es wichtig, den eigenen Anspruch mit dem von außen abzugleichen.
Wenn die eigenen Werte definiert sind – wie geht es dann weiter?
Ich erarbeite zusammen mit den jungen Erwachsenen ihre Stärken. Was ist bereits vorhanden? Was will man verbessern? Das Wissen über eigene Talente und Fähigkeiten fehlt oft oder wird nicht geschätzt. Wir haben meist gelernt, vor allem das zu schätzen, was wir uns hart erarbeitet haben. Das ist schade. Es darf auch leicht sein. Mit dem Wissen über die eigenen Werte, Stärken und Interessen folgt dann der letzte Schritt, die Entscheidungsfindung. Dabei geht es um die konkrete Planung: Wie geht es jetzt weiter? Was sind die nächsten Schritte? Welche Ausbildung, Studium oder Beruf passt zu mir? Mein Ziel ist es, dass die jungen Menschen mit Klarheit und Freude in den neuen Lebensabschnitt nach der Schule starten.
Du stehst vor einer Herausforderung oder Veränderung im Leben und suchst nach Lösungen und Inspiration? Ein Einzel- oder Gruppen-Coaching unterstützt dich auf deinem Weg.
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